Deutsche Gesellschaft für Koloproktologie (DGK)
44. Deutscher Koloproktologen-Kongress, München, 15.-17. März 2018


Workshop Donnerstag, 15. März 2018

  Salon Monet
17.00 – 18.00 Transanale Irrigation bei nicht-neurogenen Krankheitsbildern
  U. Papenkordt, Hamburg
  Störungen der Darmfunktion treten nicht nur bei neurogenen Krankheitsbildern auf, sondern können auch nicht-neurogene Ursachen haben, wie z.B. Schädigungen des Schließmuskelapparates durch äußere Verletzungen, Tumoren oder deren operativen Entfernung oder sensorische Störungen durch z.B. Dickdarmentzündungen oder Rektumprolaps (Vorfall).

Eine planbare und regelmäßige Darmentleerung ist für diese Patientengruppe wichtig, um aktiv am Leben teilzunehmen. Die transanale Irrigation stellt hier eine intelligente Weiterentwicklung des Einlaufes dar und ermöglicht es den Betroffenen, die Stuhlentleerung kontrolliert und planbar, ohne fremde Hilfe, auf der Toilette durchzuführen.

Die transanale Irrigation ist ein nebenwirkungsfreies Verfahren, das außer Wasser keine weiteren Zusätze erfordert. Ein weiterer Vorteil für die Betroffenen besteht in der Beschaffung einer sozial akzeptablen Stuhlentleerungszeit. Durch die transanale Irrigation können bereits nach kurzer Anwendungszeit signifikant therapeutische Erfolge erzielt werden.

Inhalte des Workshops:
- Einflüsse und Faktoren für Darmfunktionsstörungen
- Prävalenzen für Darmfunktionsstörungen
- Therapiemöglichkeiten für ein gutes Darmmanagement
- Funktionsweise, praktische Tipps und Hilfestellungen zur Abrechnung der transanalen Irrigation
   
Dieser Workshop wird durch die Firma Coloplast GmbH ausgerichtet.

Coloplast